Sobald Arbeiten mit Biologischen Arbeitsstoffen anstehen – bewußt oder unbewußt – gezielt oder nicht gezielt – bedarf es einer näheren Betrachtung / Beurteilung des Gefährdungspotentials.

Wenn biologische Arbeitsstoffe (Mikroorganismen, wie z.B. Bakterien, Viren oder Pilzen, Zellkulturen oder Endoparasiten) im Spiel sind, bedarf es einer spezifischen Betrachtung z.B. gemäß TRBA 400 (Technische Regeln biologische Arbeitsstoffe).

Gefährdungen durch Biostoffe als Teil der Beurteilung der Arbeitsbedingungen nach §5 ArbSchG, Quelle TRBA 400

Jeder Arbeitgeber ist demnach verpflichtet nach § 5 des Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) und §7 der Biostoffverordnung (BioStoffV) die Arbeitsbedingungen seiner Beschäftigten im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung daraufhin zu beurteilen, ob deren Gesundheit oder Sicherheit gefährdet ist.

Bei der Gefährdungsbeurteilung sind die von der Tätigkeit mit Biostoffen (Mikroorganismen, wie z.B. Bakterien, Viren oder Pilzen, Zellkulturen oder Endoparasiten) ausgehenden Gefährdungen zu beurteilen.

Textfeld: Abb.: Gefährdungen durch Biostoffe als Teil der Beurteilung der Arbeitsbedingungen nach §5 ArbSchG, Quelle: TRBA 400
BioStoffV Anhang I – Anhang I Symbol für Biogefährdung – Fundstelle: BGBl. I 2013, 2525

Vorerkrankungen oder andere individuelle Veranlagungen, die zu einer erhöhten Gefährdung der betroffenen Beschäftigten durch Biostoffe führen können, sind im Rahmen der arbeitsmedizinischen Prävention zu berücksichtigen.

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